Eisernes Priesterjubiläum: Monsignore Dr. Heinz Fischer vor 65 Jahren im Fuldaer Dom geweiht

Mitteilung des Bistums Fulda

Sein Eisernes Priesterjubiläum kann am Donnerstag, den 23. Juli Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Monsignore Dr. Heinz Fischer feiern. Er war 1961 durch Bischof Dr. Adolf Bolte im Fuldaer Dom zum Priester geweiht worden.

Geboren wurde Monsignore Fischer am 21. Dezember 1932 in Witten (Ruhr). Nach philosophisch-theologischen Studien in Münster und Innsbruck erfolgte die Priesterweihe.

Zunächst war er ein Jahr an der deutschen Schule in Rom tätig und wirkte nach Aushilfen in Schweden und im Bistum Fulda (Oberaula und Schmalnau) ab 1966 als Kaplan in Frankenberg (Eder).

Pfarrer Fischer setzte anschließend seine Studien an der Universität Innsbruck fort, wo er 1970 mit einer dogmengeschichtlichen Studie zum Doktor der Theologie promoviert wurde.

In der Folgezeit war er als Schulpfarrer zum Aufbau einer katholischen Modellschule in München freigestellt. 1972 wurde er Seelsorger für die Studierenden an der Gesamthochschule Kassel und war auch als Lehrbeauftragter und Mitglied des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes tätig.

Im Jahre 1976 erfolgte die Ernennung zum Vertreter beim Einsatz von Pfarrern in Fällen von Terror und schwerer Kriminalität im Raum Kassel. Von 1985 bis 1987 wirkte er als kirchlicher Beistand für Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen im Bistum Fulda.

Ab 1989 war er Pfarrer in Grebenstein, wo er schon seit 1987 Pfarrvikar gewesen war. Von 1990 bis zu seiner Emeritierung 1997 war Dr. Fischer dann Pfarrer von St. Familia in Kassel.

Im August 1997 wurde er zum Akademikerseelsorger im Bistum Fulda ernannt. Von 1990 an war Fischer zudem stellvertretender Dechant im Dekanat Hofgeismar gewesen.

Im September 1999 erfolgte seine Ernennung zum Geistlichen Mentor für die Studierenden des Bistums mit dem Berufsziel Gemeindereferent – eine Aufgabe, die er lange Zeit wahrnahm.

Im März 2002 wurde er zum vorübergehenden Pfarradministrator der Pfarrkuratie Hl. Kreuz in Ihringshausen ernannt, und im Februar 2003 erfolgte die Entsendung als Vertreter des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) in die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal (AFD) durch den Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz.

Am 1. August 2004 wurde Pfarrer Fischer in den Ruhestand versetzt. Im Jahre 2005 folgte die Verleihung des Titels „Geistlicher Rat“ sowie die Ernennung zum Monsignore (Kaplan Sr. Heiligkeit) durch Papst Johannes Paul II. Seinen Ruhestand verbringt der Jubilar in Hinterzarten in Baden-Württemberg.