Gastbeitrag von Johannes Rützel
Nach der erfolgreichen gemeinsamen Ausbildungszeit wurde am 30. Juni 2026 zusammen gefeiert.
Das K+S-Werk Werra lud 39 frisch gebackene Fachkräfte zusammen mit ihren stolzen Eltern und Begleitpersonen sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft zur traditionellen Freisprechung ein.
Philipp Fröbel griff als erstes zum Mikrofon. Der Auszubildende zum Industriemechaniker übernahm gemeinsam mit seiner Kollegin Nina Müller, Auszubildende zur Bergbautechnologin, die Moderation der traditionellen Freisprechung. Zusammen führten die beiden Azubis gekonnt durch das Programm.
Zum Ausbildungsabschluss gratulierte Matthias Pfaff den 39 Auslernerinnen und Auslernern ganz herzlich und versicherte: „Wir sind stolz auf euch!“
Der stellvertretende Werkleiter verdeutlichte, dass die jungen Leute nicht nur ihren Berufsabschluss in der Tasche haben, sondern auch jede Menge Erfahrungen und Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit.
Eine Zeit, in der alle gemeinsam persönlichen Einsatz gezeigt und Ausdauer bewiesen haben und das immer mit der Unterstützung ihrer Ausbilder, die ihnen verlässliche Begleiter waren. Zusammenhalt war auch das zentrale Thema der Grußworte aus der Politik:
Torsten Warnecke, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, betonte: „Ohne ein Miteinander funktioniert es nicht. Ich möchte Sie ermutigen, Ihr Bestes zu geben und stets als Team zusammen zu arbeiten.“
Der Kreisbeigeordnete des Wartburgkreises, Martin Rosenstengel, gratulierte ebenfalls zu den erreichten persönlichen Meilensteinen: „Gehen Sie den gemeinsamen Weg mutig weiter und vergessen Sie nicht, sich immer wieder gegenseitig zu motivieren.“
Hervorragende Leistungen: 14 Frühauslerner
Marc Wohlfarth, Ausbildungsleiter des Werkes Werra, blickte mit allen Anwesenden auf den gemeinsamen Beginn der Ausbildungszeit zurück. Im Frühjahr 2023 begann sie feierlich im Erlebnisbergwerk Merkers.
„Ihr habt eure Ausbildung bzw. Umschulung erfolgreich abgeschlossen. Darauf könnt ihr wirklich stolz sein“, resümierte Wohlfarth und sprach die frisch gebackenen Facharbeiterinnen und Facharbeiter offiziell und traditionell von der Lehre frei.
Insgesamt 14 Auszubildende aus den Fachbereichen Metall, Elektro und Chemie bewältigten ihre Ausbildung als Frühauslerner ein halbes Jahr vor Ende der regulären Ausbildungszeit.
Besonders geehrt wurde Jonas Werner, der seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker mit viel Engagement in einer Rekordzeit von nur 22 Monaten absolvierte.
Im Berufsbild der Bergbautechnologen schlossen 15 stolze Absolventinnen und Absolventen ihre Lehrzeit ab, darunter vier Umschüler, die bei K+S erfolgreich einen neuen beruflichen Weg eingeschlagen hatten.
Weiterhin durften vier Baugeräteführer, zwei Fachkräfte für Lagerlogistik sowie ein Absolvent des dualen Studiengangs Geoinformatik und Vermessungstechnik ihre Abschlusszeugnisse, verbunden mit den herzlichsten Glückwünschen, entgegen nehmen.
Ehrung besonders guter Prüfungsnoten
Im Anschluss an die Freisprechung traten besonders leistungsstarke Prüfungsabsolventen noch einmal ins Rampenlicht.
Uwe Seitz, Leiter der Berufsschule in Heimboldshausen, ehrte die besten schulischen Leistungen und übergab Buchgeschenke als Anerkennung an die Elektroniker für Betriebstechnik Luca Hobert (Notendurchschnitt 1,0), Leo Dörer (1,2) und Tim Hiemann (1,3), den Anlagenmechaniker Lukas Baehn (1,0), den Industriemechaniker Luc Bauer (1,3) sowie die Umschüler zum Bergbautechnologen Tristan Bätzold (1,0), David Binder (1,0) und Dimitri Dück (1,2).
Glückwünsche von Seiten des Betriebsrats überbrachte Rigo Wildförster: „Ich freue mich, so motivierte und gut ausgebildete junge Leute vor mir zu sehen – als Teil einer starken Gemeinschaft über wie unter Tage!“
Einen besonders feierlichen Rahmen gaben der Freisprechung Liliana und Jonathan Engel vom Gymnasium Vacha, die auf Violine und Akkordeon musikalisch begleiteten. Auch das traditionelle Steigerlied wurde von den 140 Teilnehmern angestimmt.


