Gastbeitrag von Helmut Käsmann
Die Hünfelder Stadtbibliothek bietet weit mehr als Bücher und Medien und ist als moderner Begegnungs- und Lernort immer stärker gefragt.
Das betonte Bürgermeister Benjamin Tschesnok bei einem Ortstermin in der Bibliothek, nachdem der Magistrat der Stadt Hünfeld über den Jahresbericht 2025 beraten hatte.
Die Zahl der Aktiven regelmäßigen Leser stieg weiter von 1.680 im Vorjahr auf 1.773, die Zahl der entliehenen Medien von 79.064 auf 82.781. Noch beeindruckender sind aus Sicht des Bürgermeisters die Besucherzahlen mit 32.875 im vergangenen Jahr.
Beigetragen haben dazu auch rund 90 Veranstaltungen – von Lesungen, über den Literaturkreis bis zum Bilderbuchkino, organisiert vom Team in der Stadtbibliothek und vom Förderverein.
Damit war die Stadtbibliothek erneut die meistbesuchte Kultureinrichtung im Stadtgebiet. Fast die Hälfte der Gäste und regelmäßigen Leser sind Kinder und Jugendliche, die diese Angebote gebührenfrei nutzen können.
Die Zahlen zeigen aus Sicht des Bürgermeisters sehr nachdrücklich die hohe Akzeptanz dieser Einrichtung – nicht nur für die Leihe von Medien, sondern auch als Lern- und Begegnungsort mit hoher Aufenthaltsqualität.
Zu dieser positiven Entwicklung trägt auch das hohe Engagement des Fördervereins und der Mitarbeiterinnen bei, die es verstanden hätten, aus der Bibliothek einen Ort des Austausches zu entwickeln.
Die Stadtbibliothek bietet nicht nur den Zugang zu Literatur und Informationen, sondern fördere auch die Fähigkeiten, diese kompetent zu nutzen. Die Förderung der Lesekompetenz bei Kindern vom Vorschulalter bis zur Grundschule ist ein wichtiges Anliegen. Eine fehlende oder eingeschränkte Lesefähigkeit beeinflusst die schulische und spätere berufliche Laufbahn erheblich.
Daher setze die Bibliothek hier einen besonderen Schwerpunkt und werde weiterhin eng mit den örtlichen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen zusammenarbeiten, so der Bürgermeister abschließend.
Die Stadtbibliothek hat auch in den Sommerferien durchgehend geöffnet. Die Öffnungszeiten: montags von 11 bis 14 Uhr und von 16 bis 19 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr, freitags von 9 bis 15 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.



