Rhön-Feuerwehren kämpfen gegen Feldbrand im Feldatal

Schon aus weiter Entfernung waren am Freitagabend große Rauchwolken über dem Feldatal zu sehen. Zwischen Diedorf und Fischbach war auf einem landwirtschaftlich genutzten Feld ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund der trockenen Bedingungen rasch ausbreitete.

Die Flammen erfassten nach ersten Informationen eine Fläche von rund drei Hektar. Um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern, wurden zahlreiche Feuerwehren aus der Rhön alarmiert. Rund 70 Einsatzkräfte kämpften gemeinsam gegen die Flammen und die starke Rauchentwicklung.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Neidhartshausen/Diedorf, Brunnhartshausen/Zella, Dermbach, Stadtlengsfeld, Klings, Fischbach, Kaltennordheim und Kaltensundheim.

Unterstützt wurden die Kameradinnen und Kameraden durch die Einsatzleitdienste des Wartburgkreises und des Landkreises Schmalkalden-Meiningen sowie den Kreisbrandinspektor des Wartburgkreises und die Kreisbrandmeister des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Auch die Polizei war vor Ort.

Eine wichtige Unterstützung leistete zudem Paul Schuchert aus Diedorf, der  Landwirtschaftsbetrieb Jan Peter und die Agrargenossenschaft. Mit landwirtschaftlicher Technik wurde die Fläche rund um den Brandherd gegrubbert. Durch die aufgebrochene Erde entstand eine Brandschneise, die dabei half, die Flammen einzudämmen und ein weiteres Übergreifen auf angrenzende Felder und Wohnhäuser zu verhindern.

Durch das schnelle und koordinierte Zusammenwirken der zahlreichen Einsatzkräfte sowie der Landwirte konnte der Feldbrand unter Kontrolle gebracht werden. Dennoch hinterließ das Feuer deutliche Spuren: Rund drei Hektar landwirtschaftliche Fläche wurden ein Raub der Flammen.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht bekannt. Angaben zu verletzten Personen liegen bislang nicht vor.

Allen Einsatzkräften ein herzliches Dankeschön!