Gastbeitrag von Christoph Heigel
Eigentlich sollte das Schulfest im 125. Jubiläumsjahr der Wigbertschule am vorletzten Schultag vor den Sommerferien stattfinden.
Wegen der damaligen heißen Witterungslage hatte sich die Schulleitung jedoch entschieden das Fest auf den 20. August zu verschieben, so dass das Fest bei milden, aber angenehmen Temperaturen im Schulgebäude und im Pausenhof gefeiert werden konnte.
Die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte hatten einige Vorarbeiten geleistet, um das Fest so bunt und vielfältig wie möglich zu machen.
Mit ganz verschiedenen kulinarischen Angeboten von Kaffee, Kuchen und Waffeln über antialkoholische Cocktails und kühle Getränke bis hin zu Würstchen und Pommes sowie Obstspießen konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher verköstigt werden.
Es gab sogar einen Ehemaligen-Treff, der sich speziell an Absolventinnen und Absolventen und ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Wigbertschule richtete.
Besonderheiten waren in diesem Jahr die sportlichen Events, die auf dem Schulhof angeboten wurden. Die Klassen 6a und 6e luden zum Barfußpfad ein, während die ehemalige 6a einen anspruchsvollen Bikeparcour anbot.
Für Jubiläumsstimmung sorgte die 6c die bunte Perlenbänder fertigten. Und die ehemalige Klasse 10F veranstaltete einen mehr oder weniger peinlichen „Hobby-Horsing-Parcour“.
Besonders viel Action bot der „Wigbertschützentriathlon“ der ehemaligen Klasse 6c. Sportliche Höchstleistungen waren auch beim Biathlon-Parcour mit Laserpointgewehren gefragt.
Der Event-Experte Tommy Brähler sorgte hier für professionelle Abläufe: Die Kinder mussten einen Rollerparcours absolvieren und im Anschluss ein Sportschießen auf Zeit.
Das war ein Highlight für Groß und Klein. Die jeweils drei besten Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 der diesjährigen Bundesjugendspiele ehrten Schulsportleiterin Sabine Mielke zusammen mit Sonja Sachse. Anschließend gab es eine Vorführung der Tanz-AG sowie eines Turnprojektes.
Aber auch im Schulgebäude gab es einiges zu entdecken: Die ehemalige Klasse 6b ging anlässlich des Schuljubiläums auf das Thema „Schule vor 125 Jahren“ ein, als man noch in Frakturschrift auf Schiefertafeln schrieb, und im Theaterstück „Romulus und Remus“ der Klasse 9L konnte man die Geschichte der konfliktreichen Gründung der Stadt Rom nacherleben.
Aus einfachen Cent-Stücken Goldstücke machen: Das konnten Mitglieder der Fachschaft Chemie und machten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher etwas reicher.
Nebenan im Meditationsraum standen Mitglieder Fachschaft Religion bereit und boten eine Ruhezone inmitten des Trubels an. Auch über den Heiligen Wigbert informierten sie dort die Gäste.
Musikalisch hatten das Blasorchester „Bl-O-W“ sowie die Bläserklasse 6 unter der Leitung von Martin Genßler die Besucherinnen und Besucher des Schulfestes begrüßt. Weiterhin spielten die Jungen Streicher ein Medley im Musikraum.
Am Abend konnte man dem Kammerorchester Hünfeld bei einer Probe für ihr Jahreskonzert, das am 30. August in der Schule stattfindet, zuhören.
Auch die Fachschaft Kunst hatte sich ins Zeug gelegt und Schülerprodukte, nämlich „Futuristische Raumschiffe aus Abfallprodukten“, im Schulgebäude auffällig ausgestellt.
Für den reibungslosen Ablauf des Schulfestes dankte Schulleiterin Sandra Möllers am Ende Sabine Mielke, die für die Gesamtorganisation des Festes zuständig war, sowie dem Schulelternbeirat, der sich wie immer vorbildlich um die Organisation der Getränke und der Grillstände sowie um die Bereitstellung von zahlreichen Kuchen aus der Elternschaft kümmerte.





































































