Gastbeitrag von Victoria Weber
Was bedeutet „Druck“ – jenseits von Technik und Maschine? Und wie wirkt Druck, wenn er nicht nur Material verformt, sondern auch Menschen, Biografien und gesellschaftliche Beziehungen?
Werke zu diesem Themenkomplex sind in der neuen Ausstellung „Gesellschaft unter Druck“ im Museum Modern Art bis Ende August zu sehen.
In der Ausstellung im Eingangsbereich der Pavillons des Museums stellen Guido Kühn, Christian Fischer und die Bildhauerin Patricia Kühn Meisenheimer aus.
Gemeinsam untersuchen sie „Druck“ als sichtbare Spur und unsichtbare Kraft. Gezeigt werden klassische und experimentelle Drucke, Fotografien, Videokunst und interaktive Installationen.
Einen besonderen Akzent setzen die interaktiven Installationen. Sie spiegeln den digitalen Alltag wider, in dem neuer Druck nicht durch sichtbare Gewalt, sondern durch permanente Rückkopplung und Optimierungserwartungen entsteht.
Die Ausstellung zeigt, warum der Druck durch die Digitalisierung weiter steigt, und stellt fundamentale Fragen über Material und Macht im Alltag.
Bei der Vernissage begrüßte Martina Sauerbier als Vorsitzende des Stiftungsbeirats die Besucher, die Einführung in die Ausstellung übernahm Prof. Christian Fischer.






