Für die zweite Ausstellung in diesem Jahr in der „Kleinen Galerie“ hat der KulturRing Roßdorf e.V./Rhön zwei Künstlerinnen aus der Partnergemeinde Roßdorf/Odenwald eingeladen. Es sind Gabriele Seibert (Malerei) und Konnie Keller (Malerei und Häkelkunst).
Die beiden Künstlerinnen haben sich für das diesjährige Schwerpunktthema „Natur“ einen besonderen Blickwinkel gewählt. Sie betrachten und bebildern die Flora, die Welt der Bäume und Moose, der Blumen und Gräser unter dem Aspekt des Wandels.
Für die Künstlerinnen ist Natur vor allem „Werden und Vergehen“, ein Kreislauf aus Schöpfung und Zerstörung, Wachsen und Sterben, um dann im neuen Jahr in einen neuen Zyklus zu starten. Das Leben geht unbeirrt weiter.
In ihrer Reihe von großformatigen Arbeiten stellt Gabriele Seibert ihren einfarbigen Flächen zarte Gräser und Blattartiges gegenüber. Es sind die Gräser, Kräuter und Blumen vom Wegesrand, die in ihren Bildern zu neuer Größe emporwachsen.
Wichtiges Element ist dabei die Farbe Gold. Gold als Symbol für Reichtum, Fülle, für das Göttliche in jeder noch so kleinen Pflanze. Hauptaugenmerk der Künstlerin liegt dabei auf dem Unscheinbaren, das durch die Verwendung von Gold geehrt wird.
Kann man einen Wald häkeln? Konnie Keller sagt ja, man kann. Sie zeigt ihre gehäkelten WALDSTÜCKE und WALDSTÜCKCHEN. Gehäkelte Bäume, Pilze, Moose und Flechten symbolisieren den Kreislauf der Natur.
Mit diesen WALDSTÜCKEN möchte die Künstlerin auf die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Wälder aufmerksam machen. Sie möchte ein Bewusstsein davon schaffen, dass wir intakte Wälder als Lebensgrundlage brauchen. Es sind wollige Statements für den Erhalt der Wälder.
Konnie Keller und Gabriele Seibert sind Mitglieder der Künstlerinitiative KUNST von UNS Roßdorf/Odenwald. Der KulturRing heißt sie und ihre Arbeiten in der Kleinen Galerie willkommen.
NATUR – Von Werden und Vergehen
4. September bis 25. Oktober 2026
Gabriele Seibert – Malerei
Konnie Keller – Malerei und Häkelkunst
Kleine Galerie
Roßdorf/Rhön
Die Vernissage, zu der ebenfalls herzlich eingeladen wird, findet am 4. September um 19 Uhr im Kulturhaus in Roßdorf statt. Die musikalische Ausgestaltung wird dieses Mal von Susanne Reimann (Harfe) übernommen.
Wer zur Vernissage nicht kommen kann, hat bis zum 25. Oktober 2026 die Möglichkeit, die Werke zu sehen. Am Wochenende nach der Eröffnung (Samstag - Sonntag) wird von 14 bis 17 Uhr durchgängig geöffnet sein.
An den folgenden Wochenenden öffnen wir jeweils von 14 bis 16 Uhr bzw. generell (auch an Wochentagen) nach persönlicher Absprache. Nehmen Sie dazu bitte Kontakt mit 0174-5176008 (André Maat) oder 0160-8197328 (Robert Trautwein)
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