Mitteilung des WVS Bad Salzungen
Für den Bau der SuedLink-Trasse, eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands, mussten bereits zwei Trinkwasserleitungen des WVS umverlegt werden.
Die dritte und zugleich umfangreichste Umverlegung betrifft die Trinkwasserversorgung des Moorgrundes. Die bestehende Trinkwasserleitung vom Hochbehälter Frankenstein, über die große Teile des Moorgrundes versorgt werden, wird im Zusammenhang mit dem Bau der SuedLink-Trasse durch eine neue Leitung ersetzt.
Die Einbindung der neuen Trinkwasserleitung erfolgt, wie bereits angekündigt, in zwei Schritten - die erste ist bereits erfolgt. Für die zweite und letzte Einbindung muss die Trinkwasserversorgung im Moorgrund erneut zeitweise unterbrochen werden.
Die Arbeiten zur Einbindung und Inbetriebnahme der neuen Trinkwasserleitung werden am 22. September 2026 in der Zeit von 21 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag umgesetzt.
In dieser Zeit wird die Trinkwasserversorgung der Ortsteile Witzelroda, Gumpelstadt, Waldfisch, Möhra, Kupfersuhl, Gräfen-Nitzendorf, Wackenhof, Oberrohn und Hüttenhof unterbrochen.
Zur Inbetriebnahme der neuen Leitung ist es erforderlich, zahlreiche Leitungsabschnitte umfangreich zu spülen. Aufgrund des weit verzweigten Versorgungsnetzes im Moorgrund und der langen Transportleitungen wird die Rohrnetzspülung bis 6.00 Uhr am 23. September 2026 andauern.
Während der Spülarbeiten kann es zu Druckschwankungen, Versorgungsunterbrechungen oder Eintrübungen des Trinkwassers (Braunfärbung) kommen. Diese Erscheinungen sind hygienisch unbedenklich.
Bei einer Wasserentnahme während der Arbeiten können Beeinträchtigungen an der Hausinstallation sowie an angeschlossenen Geräten auftreten.
Dazu zählen unter anderem Waschmaschinen und Geschirrspüler. Bei trübem Wasser wird empfohlen, dieses ablaufen zu lassen, bis es wieder klar ist. Nach Abschluss der Rohrnetzspülung sollten die Filter der Hausinstallation geprüft und bei Bedarf gereinigt werden.
Um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten, bittet der WVS darum, Hydranten und deren Zugänge freizuhalten und nicht zuzuparken.
Die Rohrnetzspülungen sind ein regulärer Bestandteil solcher Arbeiten und dienen dazu, die gewohnt hohe Qualität des Trinkwassers nach der Einbindung der neuen Leitung sicherzustellen.
Der WVS hat verschiedene Ausführungsvarianten geprüft und sich bewusst für Arbeiten unter der Woche in den Abend- und Nachtstunden entschieden. Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Verbraucher so gering wie möglich zu halten. Sämtliche Trinkwasserteams des Verbandes werden im Einsatz sein, um die Arbeiten so zügig wie möglich abzuschließen.
Versorgungssicherheit hat höchste Priorität
Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser hat für den WVS während der gesamten Maßnahme höchste Priorität.
Gemeinsam mit allen Beteiligten wurde die Maßnahme intensiv vorbereitet, um die Einschränkungen für die Verbraucher auf das unvermeidbare Maß zu begrenzen.


