Fleißige Baumeister: Neue Biberdämme an der Felda zwischen Kaltennordheim & Fischbach

Gastbeitrag von Rüdiger Christ

Das starke Tauwetter im Februar hatte entlang der Felda zu deutlich erhöhten Wasserständen geführt und dabei auch einen Biberdamm zwischen Kaltennordheim und Fischbach zerstört (wir berichteten).

Die Biber selbst blieben jedoch in diesem Bereich der Felda und sind weiterhin aktiv. Das zeigen zwei neue Bauwerke, die derzeit in unmittelbarer Nähe des alten Dammes entstehen.

Unterhalb des durch das Hochwasser zerstörten Dammes haben die Biber inzwischen mit dem Bau eines neuen Dammes begonnen. Ein weiterer, ebenfalls noch im Bau befindlicher Damm entsteht rund 100 Meter oberhalb der früheren Anlage.

Der zerstörte Biberdamm von 2025

Eine kleine Staukaskade?

Dass die Biber gleich mehrere Dämme in relativ kurzem Abstand errichten, ist eine interessante Beobachtung. Es könnte darauf hindeuten, dass sie diesen Abschnitt der Felda gezielt als besonders geeigneten Lebensraum nutzen.

Mehrere Dämme hintereinander können dabei eine Art Staukaskade bilden. Durch die verschiedenen Staustufen entstehen ruhigere und tiefere Wasserbereiche, die den Tieren Schutz bieten und den Zugang zu ihren Nahrungsplätzen und ihren Bauen erleichtern können.

Ob die beiden neuen Dämme fertiggestellt werden und möglicherweise noch weitere hinzukommen, bleibt abzuwarten. Die Aktivitäten zeigen jedoch eindrucksvoll, wie sehr der Biber seinen Lebensraum selbst gestaltet und wie schnell er nach einer Zerstörung durch Hochwasser mit dem Neubau beginnt.

Für Naturbeobachter an der Felda ist die Entwicklung jedenfalls interessant zu verfolgen.

Der zweite "Neubau" oberhalb