Riesige Krause Glucke gefunden – Elsbeth präsentiert stolz das Mittagessen

Manchmal beschert uns die Natur in der Rhön Überraschungen, bei denen selbst erfahrene Pilzsammler große Augen machen. Einen solchen Fund machten jetzt Jürgen S. aus Bonndorf sowie Torsten S. aus Zillbach gemeinsam mit seiner erst fünfjährigen Tochter Elsbeth.

Am 4. September waren die Pilzfreunde rund um Zillbach und Bonndorf unterwegs – und was ihnen dabei vor die Füße wuchs, war alles andere als gewöhnlich.

„Die größte Krause Glucke meines Lebens“, schreibt Torsten dem Rhönkanal und schickte uns gleich die passenden Bilder dazu.

Und tatsächlich: Die Ausbeute kann sich sehen lassen. Gleich mehrere prächtige Exemplare konnten gesammelt werden. Der größte Pilz brachte dabei stolze 2,2 Kilogramm auf die Waage.

Besonders schön sind aber die Bilder der kleinen Elsbeth. Stolz hält die Fünfjährige die gewaltigen Pilze in ihren Händen. Fast könnte man meinen, die Krausen Glucken seien genauso groß wie ihre kleine Pilzsammlerin.

Nach dem erfolgreichen Ausflug in die Natur wurde die reiche Beute innerhalb der Familie aufgeteilt. Schließlich waren es viel zu viele Pilze für einen einzigen Kochtopf.

Und lange müssen die außergewöhnlichen Funde nicht auf ihre Verarbeitung warten. Schon am heutigen Sonntag sollen sie gemeinsam mit dem Sonntagsbraten auf den Tisch kommen. Geplant ist eine leckere Pilzpfanne in Sahnesauce.

Die Krause Glucke ist für ihr besonderes Aroma bekannt und wird von Pilzfreunden in der Küche sehr geschätzt. Für Torsten passt sie besonders gut zu einem Wildbraten.

So wird aus einem Spaziergang durch die heimischen Wälder am Ende nicht nur eine erfolgreiche Pilzsuche, sondern auch eine schöne Familiengeschichte.

Erst gemeinsam suchen und staunen, dann miteinander teilen und schließlich gemeinsam genießen – manchmal können die einfachen Dinge im Leben die schönsten sein.

Der Rhönkanal bedankt sich bei Torsten und seiner Familie für die tollen Bilder und wünscht guten Appetit beim Sonntagsbraten.

Und für die kleine Elsbeth dürfte dieser Ausflug ohnehin noch lange in Erinnerung bleiben. Wer mit fünf Jahren schon solche Pilze aus dem Wald trägt, hat später schließlich einiges zu erzählen.