Beitrag von Martin Veltum
Wasser mit allen Sinnen erleben, Boote bauen, Edelkrebse aus nächster Nähe betrachten und die Besonderheiten der heimischen Natur entdecken: Bei den bereits zum 19. Mal veranstalteten Natur-Erlebnis-Tagen der VR-Bank NordRhön eG wurde die Rhön wieder zum spannenden Klassenzimmer unter freiem Himmel.
Rund um das diesjährige Schwerpunktthema „Wasser“ erwartete die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren ein abwechslungsreiches und lehrreiches Programm.
Was vor 19 Jahren als besondere Aktion begann, ist längst zu einer wertvollen Tradition der VR-Bank NordRhön geworden.
Gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Rhön, engagierten Fachleuten, dem Deutschen Roten Kreuz und zahlreichen Mitarbeitenden der Bank wurde den Kindern die heimische Natur nicht nur erklärt, sondern vor allem praktisch und mit allen Sinnen erlebbar gemacht.
Natur verstehen heißt Natur erleben
Zum Auftakt am Freitag trafen sich die jungen Naturforscher am Sportplatz in Tann. Am Samstag und Sonntag ging es dann an die Hasel am Haselsee in Hünfeld, wo bei den dortigen Veranstaltungen ebenfalls je drei verschiedene Erlebnisstationen auf die Kinder warteten.
„Es ist schön zu sehen, wie begeistert die Kinder von der Natur sind“, sagte Jörg Bachmann, Marketingleiter der VR-Bank NordRhön und seit 32 Jahren Mitarbeiter der Bank. Die Begeisterung der Kinder sei zugleich eine schöne Bestätigung dafür, wie wertvoll solche praktischen Naturerlebnisse seien.
Ein besonderes Highlight war der Bootsbau. Die Rhönranger des Biosphärenreservats Rhön, Sascha Heres und Arnold Will, bauten gemeinsam mit den Kindern kleine Boote.
Dabei wurde nicht nur gesägt, gesteckt und ausprobiert – die jungen Teilnehmer erfuhren auch Wissenswertes über das Wasser und konnten anschließend die Fließgeschwindigkeit der heimischen Ulster bestimmen. Lernen wurde so zum Abenteuer.
An einer weiteren Station wartete Gewässerbiologe Lucas Schubert auf die Kinder. Er brachte ihnen die faszinierende Welt heimischer Gewässer näher und stellte unter anderem Edelkrebse vor.
Die Tiere konnten aus nächster Nähe betrachtet und sogar vorsichtig angefasst werden. Für viele Kinder ein Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mit „RUMpel“ auf Entdeckungsreise
Für staunende Gesichter sorgte auch Michael Kirse mit dem Rhöner Umweltmobil „RUMpel“. Das mobile Umweltlabor machte die Besonderheiten der heimischen Natur anschaulich und greifbar.
Die Kinder konnten entdecken, welche Bedeutung saubere Gewässer für Tiere, Pflanzen und Menschen haben. Gleichzeitig wurde deutlich, wie eng der Schutz der Wasserlebensräume mit dem Erhalt der einzigartigen Rhöner Landschaft verbunden ist.
Sicherheit und Vorbilder zum Anfassen
Auch das Deutsche Rote Kreuz unterstützte die Natur-Erlebnis-Tage. Der DRK-Ortsverein Tann war mit den Notfallsanitätern Julian Fuß und Antonia Scheiwein vor Ort und sorgte für die notwendige Sicherheit.
Mit ihrem Rettungswagen brachten die beiden zudem nicht nur medizinische Kompetenz, sondern auch jede Menge Begeisterung mit – für die jungen Teilnehmer waren sie echte Vorbilder zum Anfassen.
Dass eine solche Veranstaltung nur durch das Zusammenspiel vieler engagierter Menschen gelingen kann, wurde an diesem Tag besonders deutlich.
Stationsbetreuer, Fachleute, Einsatzkräfte, Organisatoren und Mitarbeitende der VR-Bank sorgten Hand in Hand dafür, dass die Kinder einen abwechslungsreichen, sicheren und lehrreichen Tag erleben konnten.
„Von Anfang an dabei – und immer noch begeistert“
Zu den langjährigen Unterstützerinnen gehört auch Franziska Göb aus Otzbach, Mama und ehemalige Mitarbeiterin der VR-Bank NordRhön.
„Von Anfang an dabei und immer noch begeistert – die Natur-Erlebnis-Tage sind für mich ein wunderbares Beispiel dafür, wie Kinder spielerisch lernen und gleichzeitig ihre Heimat entdecken können. Ich unterstütze dieses wertvolle pädagogische Naturprojekt deshalb auch nach all den Jahren weiterhin sehr gerne.“
Heimat erleben, Natur entdecken
Auch Tobias Heil, Regionalmarktleiter der VR-Bank NordRhön eG für die Region Geisa, steht seit vielen Jahren hinter dem Projekt.
„Heimat, Naturverbundenheit und pädagogischer Wert – genau dafür stehen die Natur-Erlebnis-Tage. Wir möchten Kindern unserer Kunden zeigen, wie spannend und wertvoll die Natur direkt vor ihrer Haustür ist.
Dass meine eigenen drei Kinder dabei selbst mit so viel Spaß und Entdeckerfreude unterwegs waren, hat mich natürlich besonders gefreut. Ein großes Dankeschön gilt deshalb dem gesamten großartigen Team, das diese Tage möglich macht.“
Unterstützt wurde das Projekt darüber hinaus von den Mitarbeitenden der Heimatbank Tobias Hepp, Stephanie Weider und Phillip Schmidt, die ebenfalls zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.
Ein Tag, der bleibt
Die 19. Natur-Erlebnis-Tage zeigten eindrucksvoll, dass Umweltbildung besonders dann nachhaltig wirkt, wenn Kinder selbst entdecken, ausprobieren und staunen dürfen.
Ob beim Bootsbau, beim Bestimmen der Fließgeschwindigkeit, beim direkten Kontakt mit einem Edelkrebs oder bei der Entdeckungsreise mit dem Umweltmobil: Die Natur wurde an diesem Tag nicht nur erklärt – sie wurde erlebt.
Damit setzen die Natur-Erlebnis-Tage der VR-Bank NordRhön eine wertvolle Tradition fort: Kindern die eigene Heimat näherzubringen, Begeisterung für die Natur zu wecken und gleichzeitig ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Schutz unserer natürlichen Lebensräume bei jedem Einzelnen beginnt.
19 Jahre Natur-Erlebnis-Tage – und die Entdeckerfreude ist ungebrochen.




















































