Gastbeitrag von Christiane Wendler
Für Tristan-Joel Michaels, einen jungen Paraschwimmer, welcher seine Trainingseinheiten u.a. im SSV Hünfeld e.V. 1977 absolviert, verliefen die vergangenen Wochen besonders erfolgreich.
Bereits im Alter von acht Jahren wurde er im Januar 2019 in den Nachwuchskader des HBRS aufgenommen. Durch starke Leistungen entwickelte Tristan sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter und qualifizierte sich 2025 für den Nachwuchs-Nationalkader. Im November desselben Jahres folgte schließlich die Berufung in den NK2-Kader.
Ein weiterer Höhepunkt gelang Tristan bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) 2026 in Nürnberg. Dort qualifizierte sich der junge Sportler für die World Para Swimming Series (WPS) 2026 in Berlin und durfte damit erstmals an einem internationalen Wettkampf dieser Größenordnung teilnehmen.
Vor dem Start war zunächst die internationale Klassifizierung notwendig, die er am 4. Mai in Berlin erfolgreich erhielt. Die Wettkämpfe fanden in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) statt. Vom 7. bis 9. Mai trafen sich dort mehr als 600 Athletinnen und Athleten aus über 60 Nationen zur World Para Swimming Series.
Trotz der starken internationalen Konkurrenz zeigte der Schwimmer gute Leistungen und konnte in mehreren Disziplinen persönliche Bestzeiten verbessern. Besonders erfolgreich verliefen die Rennen über 100 Meter Delphin und 100 Meter Rücken.
Direkt im Anschluss startete Tristan bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) in Berlin, an der er bereits zum vierten Mal teilnahm. Dort fühlte er sich inzwischen fast wie zuhause.
Schon am ersten Wettkampftag gelangen ihm persönliche Bestzeiten in den Vorläufen, wodurch er sich direkt für die Finals qualifizierte.
Auch in den Endläufen überzeugte der Nachwuchssportler mit starken Ergebnissen. Insgesamt erreichte er vier Podestplätze in der Jugendwertung: dreimal Platz drei und einmal Platz zwei.
Besonders erfolgreich waren seine Rennen über 200 Meter Freistil, 100 Meter Rücken, 100 Meter Freistil sowie 200 Meter Rücken.
Die Wettkämpfe in Berlin zeigen eindrucksvoll die sportliche Entwicklung des jungen Paraschwimmers und machen Hoffnung auf weitere erfolgreiche Jahre im nationalen und internationalen Parasport.


