Bistum Fulda: Klimaschutzkonzept wird umgesetzt

Mitteilung des Bistums Fulda

Das Bistum Fulda hat die Umsetzung seines integrierten Klimaschutzkonzeptes gestartet. Bis 2045 soll der Weg zur Klimaneutralität geebnet werden.

Aktuell erhält das Bistum Fulda dafür eine dreijährige Anschlussförderung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf dem Gebäudesektor.

Das Bistum Fulda orientiert sich bei seinem Engagement für den Klimaschutz an der Enzyklika „Laudato Si’“, die Papst Franziskus 2015 veröffentlicht hat.

Klimaschutz versteht das Bistum dabei nicht allein als ökologisches Anliegen, sondern als langfristige Aufgabe, die auch im kirchlichen Alltag konkrete Veränderungen erfordert.

Schwerpunkt Gebäudesektor

Seit März 2026 läuft die Anschlussförderung für das „Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Bistums Fulda“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Gebäuden des Bistums.

Nach der im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes ermittelten Treibhausgasbilanz generiert der Gebäudesektor rund 82 Prozent der Emissionen. Entsprechend groß ist das Potenzial, hier Emissionen zu reduzieren und Energie effizienter einzusetzen.

Daneben nimmt das Klimaschutzmanagement weitere Handlungsfelder in den Blick. Dazu gehören insbesondere Mobilität und Beschaffung. Ziel ist es, Klimaschutz nicht auf einzelne Maßnahmen zu beschränken, sondern die verschiedenen Bereiche des kirchlichen Handelns miteinander zu verbinden.

„Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch als Kirche tragen wir Verantwortung dafür, wie wir mit den uns anvertrauten Ressourcen umgehen“, sagt Kai Zimmermann, der Klimaschutzmanager des Bistums Fulda.

Wichtig sei deshalb nicht nur die Entwicklung konkreter Maßnahmen, sondern auch der Dialog mit den Menschen, die an ihrer Umsetzung beteiligt sind.

Bewusstsein schaffen und Beteiligung fördern

Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes soll deshalb auch dazu beitragen, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Bistum zu stärken. Projekte und Aktionen sollen dazu anregen, sich mit den Möglichkeiten des Klimaschutzes im eigenen Arbeits- und Lebensumfeld auseinanderzusetzen.

Zimmermann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes.

Seine Erfahrungen hat er unter anderem in dem Buch „Nachhaltigkeit, die sich lohnt“ veröffentlicht. Als Gründer der Zenaga Foundation nimmt er zudem regelmäßig an den UN-Klimakonferenzen teil.

Nachhaltigkeitspreis würdigt Engagement

Ein Beispiel für das Engagement des Bistums ist der 2025 erstmals verliehene Nachhaltigkeitspreis.

Im Dezember zeichnete das Bistum im „Haus der Kirche Lioba Munz“ insgesamt 21 Projekte aus Gemeinden, Schulen, Vereinen und Initiativen aus. Für beispielhafte Projekte wurden insgesamt 15.000 Euro vergeben.

Der Nachhaltigkeitspreis soll auch künftig das Engagement für Klima-, Arten- und Umweltschutz sichtbar machen. Eine weitere Ausschreibung mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist derzeit in Vorbereitung.

Kontakt

Weitere Informationen und Auskünfte unter der Mailadresse klimaschutz@bistum-fulda.de oder im Internet unter www.klimaschutz.bistum-fulda.de.